Coburg, 25.06.2004

Stabsrahmenübung im Landratsamt Coburg

Fortbildung der Führungs- und Leitungskräfte im Katastrophenschutz in Bayern 23. - 25. Juni 2004

Auf Einladung des Landratsamtes Coburg führte die Feuerwehrschule Geretsried eine Weiterbildung für die Führungs- und Leitungskräfte der Katastrophenschutz Einheiten, der Örtlichen Einsatzleiter, der Sanitäts-Einsatzleitung und der Unterstützungsgruppen durch.

Vom THW Coburg waren Frank Heublein (OB), Oliver Finzel (ehem. ÖEL) und René Göbel (ZFü und zukünftiger ÖEL) teil.

Nach einer Begrüßung der ca. 60 Teilnehmer wurde von den Referenten der Feuerwehrschule das Bayerische System der ÖEL und die Zusammenarbeit mit den jew. Einheiten und Gruppen sowie Zuständigkeiten, Kompetenzen und Aufgaben vorgestellt. Anschließend wurden kurz über die noch geheime Übung informiert; d.h. wer sich am nächsten Tag wo einzufinden hatte.

Der bereits durch einige Ankündigungen "durch die Blume" mit Spannung erwartete nächste Tag begann dann mit einem Übungsszenario, dass wohl keiner der Teilnehmer bereits erlebt hatte. Ein auf dem Jet der auf dem Überflug über dem Landkreis war stürzte durch einen Technischen Defekt in einer Stadt in der Umgebung ab. Durch die Geschwindigkeit zog sich eine Schneise der Zerstörung durch die Stadt. Betroffen waren u.a. eine Schule, ein Altenheim, ein Hochhaus, der Güterbahnhof , sowie diverse ansässige Firmen. Sehr realitätsnah wurde die Übung u.a. dadurch, dass die Übungsleitung der Feuerwehrschule sich vorher intensiv mit der Stadt und den dortigen Gegebenheiten beschäftigt hatte. So wurde in "Einspielungen" der Einsatzleitung z.B. mitgeteilt, welche Güterwagons mit Inhalt im Bahnhof standen, welche Gefährlichen Stoffe z.B. Firmen aktuell lagerten, wieviele Menschen im Altenheim pflegebedürftig untergebracht waren, ja sogar eine reale Beladeliste eines Flugzeuges wurde vom Flughafen München vorgelegt.

Mit einbezogen wurde dann z.B. auch das Lagezentrum der Bay.-Regierung, Flughafen München, verschiedenste Auskunftsstellen, etc.

Die Übungsteilnehmer waren stark gefordert, Hilfskräfte zunächst aus dem ganzen Landkreis, später aus benachbarten Landkreisen und dann auch aus anderen Bundesländern heranzuführen. Insg. waren bei Übungsabbruch gegen 16:30 (Übungsbeginn 8:00 Uhr; Durchführung in "Realzeit") u.a. ca. 430 THW Helfer im Einsatz und weitere Kräfte auf dem Anmarsch.

Am nächsten Vormittag fand eine Abschlußbesprechung im LRA Coburg statt.


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